Lymphödem Stufen-Diagnostik

Mittels „Basisdiagnostik“ –Anamnese, Inspektion und Palpation (d.h.: Kranken-Vorgeschichte, Anschauen und Angreifen) kann vom lymphologisch geschulten Arzt die Diagnose „Lymphödem“ meist klinisch gestellt werden. Bei nicht eindeutiger Klassifizierbarkeit sowie bei Lymphödem-relevanten zusätzlichen Erkrankungen ist die „Erweiterte Diagnostik“ nötig.
Empfehlenswert ist dabei ein stufenweises Vorgehen („Stufendiagnostik“).
Dadurch kann nicht nur die Diagnose des Lymphödems gefestigt, sondern auch die Ursache und Ausprägung bestimmt und somit das Lymphödem klassifiziert und stadiengerecht behandelt werden.

Erweiterte Diagnostik (Lymphologische Zusatzdiagnostik)

Ist durch die Basisdiagnostik eine Diagnosestellung oder eindeutige Klassifizierung des Lymphödems nicht möglich, so ist die Zusatzdiagnostik notwendig (z.B.: Lymphödem im Frühstadium –Stadium 0-I, andere ödemauslösende oder verschlimmernde zusätzliche Erkrankungen).

1) Erweiterte apparative Lymphödemdiagnostik (hochauflösender Ultraschall, Lymphszintigraphie, indirekte Lymphographie, MR-Lymphangiographie, Nah-Infrarot Fluoreszenz)

2) Erweiterte Diagnostik Lymphödem-relevante Zusatzerkrankungen (Herz/Kreislauferkrankungen, Adipositas, metabolisches Syndrom, hormonell bedingte Ödeme, Gefäßerkrankungen, Lipödemsyndrom, Erysipel, Filariose, medikamentös induzierte Ödeme, Nieren- und Lebererkrankungen, Arthrosen, gefäßchirurgische und andere Operationen)

3) Erweiterte Diagnostik zur Abklärung sekundärer Ursachen (Ausschluß bösartiger noch unentdeckter Erkrankung (!), Untersuchung des betroffenen Tributargebietes auf Abflußhindernisse, gynäkologische, urologische, Magen-Darm Untersuchung)

4) Erweiterte apparative Diagnostik bei primärem Lymphödem: Untersuchung hinsichtlich Ergüssen in den Körperhöhlen: Pleuraerguss, Perikarderguss, Aszites (Bauchwassersucht), Gelenksergüsse.
Bei Erguss Punktion mit Untersuchung auf: Bakteriologie, Zytologie, Eiweißgehalt.
Bei klinischem Verdacht Untersuchung auf Gefäßmissbildungen mittels Gefäß-Ultraschall, Angiographie, MR, genetische Untersuchungen)

Erst nach dem Ergebnis der klinischen Untersuchung mittels Basisdiagnostik (und falls erforderlich den apparativen erweiterten Untersuchungen) kann eine eindeutige Diagnose des Lymphödems bezüglich Ursache und Ausprägung (Lymphödemstadium) gestellt werden.
Mit Hilfe eines stufenweisen Vorgehens kann selbst bei komplexen Krankheitsbildern die systematische schrittweise Erarbeitung der Diagnose Lymphödem erleichtert werden. Dies ist die Voraussetzung für die Planung einer effektiven und nachhaltigen kausalen Therapie des Lymphödems im Rahmen der „Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie“ (KPE).

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